Das Prinzip des Segelfliegens

Der Antrieb eines normalen Segelflugzeuges besteht aus Thermik, also Aufwinden, die es einem erlauben, sich nach oben zu schrauben. Die Höhe kann man dann im Vorwärtsflug abfliegen.

Dabei haben Geländeform, Bodenbeschaffenheit, Wind und vor allem die Sonneneinstrahlung großen Einfluss. Je später der Tag, desto weniger heizt die Sonne den Boden auf und die Thermik lässt nach. Manchmal kann das sehr schnell gehen.

 Wenn der Segelflieger nun nicht gerade in der Nähe eines Flugplatzes ist, dann muss er sich nach "alternativen Landefeldern" umsehen. Dafür eignen sich z.B. abgemähte Kornfelder oder Wiesen.

 

Der Pilot greift bei dieser Außenlandung auf eine oft geübte Standardprozedur zurück. Das gewährleistet höchste Sicherheit. Ist er dann sicher gelandet werden die „Rückholer“ angerufen, die dann, mit dem Flugzeughänger am Auto, ausrücken.

Ein Segelflugzeug lässt sich in mehrere Teile zerlegen. Es wird also abgerüstet: Die Tragflächen und das Höhenruder werden abgebaut. Nun kann es auf dem Hänger verstaut werden und alle fahren zusammen an den eigenen Flugplatz zurück. Dort wird der Flieger wieder zusammengebaut, gecheckt und ist dann für den nächsten Flugtag wieder gerüstet. 

Natürlich erwartet die Rückholer eine deftige Brotzeit zu der vom Piloten  eingeladen wird....